Aktien für Studenten Aktieneinstieg als Student

Aktien für Studenten: Der Aktieneinstieg als Student

Aktien für Studenten: Es ist mittlerweile allgemein bekannt, dass unser Geld tagtäglich aufgrund von Inflation an Wert verliert. Das Sparbuch bringt so gut wie keine Zinsen, das Tagesgeld ist schon lange keine gute Anlagemöglichkeit mehr. Wer sich mit der freien Wirtschaft auseinandersetzt, wird von Aktienhandel gehört haben. Warum Aktien für Studenten besonders attraktiv sind, erklären wir in diesem Beitrag.

Aktien für Anfänger: Wie verdiene ich Geld als Aktionär?

Bevor man in eine Aktie investiert, sollte man verstehen, wie Aktiengewinne an der Börse realisiert werden. Dabei unterscheidet man zwischen Kursgewinnen und Dividenden.

Kauft ihr eine Aktie, dann bezahlt ihr einen bestimmten Wert. Das Ziel muss es sein die Aktie nach einer bestimmten Zeit teurer weiterzuverkaufen. Es wird somit auf einen steigenden Kurs gesetzt.

Dividenden sind Geldausschüttungen, die das Unternehmen zumeist jährlich ihren Aktionären auszahlt. Das Geld stammt aus den erwirtschafteten Gewinnen. Als Besitzer einer Aktie, also Anteilhaber an einem Unternehmen sind die Dividenden euer Anteil an den Gewinnen und damit unabhängig vom Aktienkurs. Jedoch können diese Zahlungen zugunsten des Wachstums oder bei schlechten Verkaufszahlen ausgelassen werden.

Probleme des Aktienmarkts

Die Vorrangige und bei geringerem Kapital ertragreichste Art sein Geld zu vermehren, ist der günstige Kauf einer Aktie und der anschließende Verkauf zu einem höheren Preis. Indirekt wird dabei auf ein Wachstum des Unternehmens spekuliert. Doch jede Konjunktur hat irgendwann ein Ende. Verschiedene Wirtschaftskrisen, die letzte 2008, haben gezeigt, dass Aktien für Anfänger eher ungeeignet erscheinen. Dabei sind Konjunkturschwankungen völlig normal und bieten einen guten Einstieg, um günstig Aktien zu kaufen.

Schlussendlich geht es aber nicht darum den richtigen Einstieg in den Aktienmarkt zu finden, sondern Schwankungen zu überwinden und über 10 oder mehr Jahre langfristig zu denken. Wer auf schnelle Kursgewinne hofft, der spekuliert und setzt sich einem hohen Risiko aus.

Diversifikation und Sparplan

Aufgrund des hohen Risikos gilt es seine Investitionen auf unterschiedliche Quellen zu verteilen. Man spricht von „Diversifikation“. Kursverluste eines Unternehmens können so von den Gewinnen eurer anderen Investments aufgefangen werden. Es bildet sich ein Durchschnittswert und das Risiko wird dadurch verteilt.

Bei Aktien für Studenten empfiehlt sich zudem ein Sparplan. Der Sparplan zeichnet sich dadurch aus, dass monatlich Anteile gekauft werden. Meistens geht das schon ab einem Wert von 50 Euro pro Monat. Langfristig baut ihr somit ein Vermögen auf und profitiert vom Zinseszins.

Der größte Vorteil besteht aber im Cost-Average-Effekt: Dadurch, dass bei hohen wie niedrigen Kursen gekauft wird, entsteht ein Durchschnittspreis. Das Timing zu dem richtigen Moment in den Aktienmarkt einzusteigen ist kaum mehr zu berücksichtigen. Die Folge ist eine risikoärmere Investition.

Aktien für Studenten

Lohnt es sich, schon als Student in Aktien anzulegen?

Studenten sind nicht bekannt dafür, viel Geld zur Verfügung zu haben. Aus diesem Grund machen Aktien für Studenten nur dann Sinn, wenn man bereits eine Rücklage besitzt und langfristig sein Geld vermehren möchte.

Man muss sich bewusst sein, dass das investierte Geld nicht weiter genutzt werden kann. Kurzfristige Investitionen solltet ihr einberechnen, bevor ihr investiert. Es wird davon gesprochen, in etwa 2-3 oder mehr Monatsgehälter als Rücklage zu besitzen. Ist eine solche Rücklage aufgebaut, kann mit dem Investieren begonnen werden.

Der größte Vorteil eines Studenten ist schlussendlich der Zeitvorsprung. Denn wer früh beginnt, profitiert in vollem Maße vom Zinseszins-Effekt. Der Sparplan ist dabei ein optimaler Mittelweg, um Kursschwankungen auszugleichen und vom Cost-Average-Effekt zu profitieren. Hierfür ein kleines Rechenbeispiel:

Sparplan Rechenbeispiel

Nehmen wir an eine Person spart pro Monat 50 Euro und erhält einen jährlichen Zinssatz von moderaten 7%, ohne die Gebühren mit ein zu berechnen. Nach 10 Jahren hätte diese Person ein Gesamtguthaben von 8604 Euro.

Eine Person die nun drei Jahre später investiert, würde bei denselben Konditionen nun einen monatlichen Betrag von 79,82 Euro zahlen müssen, um dasselbe Gesamtguthaben zu erreichen.

Generell kann man sagen:
Desto höher der Zeitabstand ist, desto höher muss der Sparbetrag ausfallen, um auf den gleichen Geldbetrag zu kommen.
Hier sieht man, dass es durchaus Sinn macht früh in die Aktienwelt einzusteigen.

Sparplan

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Welche Art von Aktie lohnt sich für den Einstieg?

Aktien für Studenten zeichnen sich dadurch aus, dass das Risiko nicht zu hoch gewählt ist. Langfristigkeit ist das oberste Ziel. Einzelaktien können zwar im Depot enthalten sein, sollten aber nicht die größte Position darstellen. Sicherer ist deswegen ein Investment über einen Fonds- oder ETF-Sparplan.

Fondssparplan

In einem Fonds wird Geld von verschiedenen Anlegern wie in einem großen Topf gesammelt. Fondsmanager verwalten das Geld und legen es gewinnbringend an. Es existieren unterschiedliche Fonds für unterschiedliche Kategorien.

Durch das aktive Managing entfällt ein mühseliges Vergleichen von Aktienwerten, Bilanzen und Kursen. Der Manager ist für die Verwaltung verantwortlich.

Für den Anleger entstehen dadurch Ausgabeaufschläge und Verwaltungsgebühren.

ETF Sparplan

Der ETF (Exchange Traded Fund) ist ein Indexfonds, der die Wertentwicklung eines Indexes abbildet. Ein Index ist zum Beispiel der DAX. Unter dem DAX werden die 30 größten Aktiengesellschaften gelistet. Möchte man die Entwicklung des deutschen Marktes beobachten, dann kann man die Entwicklung direkt an diesem Index ablesen.

In einen Index an sich kann man nicht investieren. Der ETF bildet die Entwicklungen aber teilweise detailgetreu ab, sodass eine breite Diversifikation möglich ist. Exemplarisch zeichnet ein MSCI World ETF die 23 größten Industriestaaten ab. Mit ca. 1650 Aktien ist die Risikostreuung sehr hoch – ein Investment somit sehr attraktiv.

Ebengleich existieren viele verschiedene ETFs. Der entscheidende Unterschied zu einem Fonds ist die passive Abbildung. Aus diesem Grund fallen insgesamt weniger Gebühren an.

Hinweis: Weitere Tipps zum Vermögensaufbau mit Sparplänen erhaltet ihr auf sparplan-vergleich.com. Die Vergleichsseite ermittelt die besten Depots für die Anlage über Sparpläne und bringt Anfängern den Aktienmarkt näher.  Ein Blick auf die Webseite lohnt sich.

Aktien als Student

Wo lege ich mein Geld an?

Egal, ob man Aktien kaufen oder einen Sparplan einrichten möchte. Es wird ein Depot benötigt. Heute bietet fast jede Bank ein passendes Depot an. Darüber hinaus gibt es noch andere Plattformen, die einen Einstieg in den Aktienmarkt erleichtern. Insgesamt kann man zwischen 3 unterschiedlichen Methoden unterscheiden, wie man ein Portfolio aufbaut.

Depot bei einer Direktbank: Consorsbank Young Trader

Bild ConsorsBank-LogoDer klassische Weg ist ein Depot bei einer der vielen Direktbanken zu eröffnen. Ein gutes Konto besonders für junge Anleger haben wir mit dem Young Trader Konto der Consorsbank bereits erwähnt.

Mit dem jeweiligen Depot können, die angebotenen Aktien, Fonds oder ETFs frei gehandelt werden. Hier nimmt euch keiner an die Hand. Wie viele oder welche Aktien ihr bespart, müsst ihr selbst recherchieren. Sparpläne können zumeist ohne Probleme bereits ab 25 Euro gehandelt werden.

Wenn man sich nicht selbst mit Bilanzen, Quartalszahlen und dem globalen Welthandel auseinandersetzen möchte, dann empfiehlt sich Social Trading oder die automatische Investition über einen Robo Advisor.

 

Social Trading bei eToro

etoro logo social tradingMit über 8 Millionen Kunden ist eToro das weltweit führende Social-Trading-Netzwerk. Bei eToro können Aktien, ETF, CFD und andere Wertpapiere gehandelt werden. Der größte Vorteil liegt aber im „kopieren“ von anderen Usern. In der eToro Community ist es möglich, sein eigenes Portfolio mit anderen zu teilen. Andere Nutzer können die enthaltenen Wertpapiere in diesem Portfolio kopieren. Als Nutzer wird man außerdem ständig über den internen Social News Feed auf dem Laufenden gehalten. Die Anmeldung ist kostenlos. Über das virtuelle Konto könnt ihr zunächst rumprobieren, bevor es an den echten Aktienhandel geht.

Durch den starken Wissensaustausch unter der Community kann man als neuer Anleger sehr viel Positives dazu lernen. Das Kopieren von anderen erfahrenen Anlegern ersetzt einen teuren Anlageberater, wobei die Renditen den Profis in Nichts nachstehen. Schlussendlich eine Mischung aus Twitter & Online-Broker.

Hinweis: 66 % der Konten von Privatinvestoren verlieren beim Trading von CFDs.

Robo Advisor: Growney

growney logo robo advisorEine weitere kostengünstige Variante, um als Anfänger in den Aktienmarkt einzusteigen, sind Robo Advisor wie Growney. Nach festgelegten Risikopräferenzen und Anlageschwerpunkten investiert der Algorithmus automatisch. Verkaufszeitpunkt und weitere Anpassungen nimmt der Robo Advisor automatisch vor. Hier muss man sich nicht weiter, um sein Investment kümmern. Growney hat sich vor allem auf kostengünstige ETF spezialisiert, die wir uneingeschränkt empfehlen können.

Typischerweise entfallen Ordergebühren bei einem Robo Advisor. Im Gegenzug wird eine feste jährliche Gebühr berechnet. Bei Growney ca. 1% des investierten Kapitals pro Jahr (1000 Euro = 10 Euro Jahresgebühr – that’s it). Investiert man eine höhere Summe, dann senken sich die Kosten. Rechnet man die Zeitersparnis für die eigene Aktienrecherche ins Verhältnis zu den Gebühren anderer Broker, ist Growney eine super Alternative, wenn es um Aktien für Studenten geht.

 

Fazit zu Aktien für Studenten:

Im Aktienmarkt ist Zeit ein wichtiger Hebel, der langfristig zu hohen Gewinnen führt. Aktien für Studenten sind deswegen sehr interessant. Schon ab geringen Beträgen von 25 Euro bis 50 Euro pro Monat kann man mit einem Sparplan viel mehr bewirken, als man denkt. Jeder, der am Monatsende noch Geld zu Verfügung hat, sollte einen Wertpapiersparplan in Erwägung ziehen. Für alle Zocker mit mehr Kapital sind Investitionen in Einzelaktien das renditestärkste aber auch risikoreichste Geschäft. Wenn ihr euch lieber zurücklehnen und dem Geld beim Wachsen zu sehen wollt, dann empfiehlt sich Growney. Eine aktivere, komplexere Anlagemöglichkeit bietet die Social Trading Plattform eToro.

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