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Fehlende Motivation im Studium – Gründe, Methoden, LösungenNeutralität mutual geprüft

Praktisch jeder Studierende ist im Laufe seines Studiums wahrscheinlich schon in Motivationslöcher gefallen, hatte mit Prüfungsangst oder Existenzängsten zu kämpfen. So geht es auch der gesamten Redaktion von Studenten-Girokonto. Weil uns im Netz eine umfassende Ressource zu dem Thema Motivation im Studium bzw. Prüfungsangst überwinden gefehlt hat, wollen wir in diesem Artikel umfangreiche Hilfe dazu bieten.

Info: Wir wollen uns von anderen Inhalten im Netz zu dem Thema abheben und einen Mehrwert bieten. Deswegen findet ihr hier ausschließlich seriös recherchierte Informationen sowie Tipps und Hilfen, die sich in wissenschaftlichen Studien als nützlich erwiesen haben.

Gründe für fehlende Motivation

Natürlich sind die Gründe für Motivationsprobleme im Studium ebenso vielfältig wie die Menschen, die unter diesen leiden. Allerdings haben sich im Laufe der Jahre für uns aus persönlichen Erfahrungen und durch unsere Aktivitäten im akademischen Bereich einige wiederkehrende Muster sowie Möglichkeiten, diese zu erkennen, aufgetan.

Fragen stellen

Zunächst ein allgemeiner und vielleicht der wichtigste Tipp, um selbst zu erkennen, woher das Motivationstief im Studium kommt – Stellt euch selbst Fragen:

Wann hat das Problem angefangen?

Gibt es bestimmte Gefühle, die dich belasten? Etwa Angst vor dem Scheitern oder Überforderung?

Belasten dich unabhängig vom Studium Gefühle wie Einsamkeit oder Selbstzweifel?

Wann hast du dir das letzte Mal wirklich eine Pause genommen?

Kommt dir dein Studium sinnvoll vor?

Hast du Vorstellungen davon, was du nach dem Studium machen willst?

All diese Fragen führen wahrscheinlich nicht zu einer einfachen, eindeutigen Antwort. Sie können aber Wegweiser zu möglichen Lösungen sein.

Überbelastung im Studium

In vielen Studiengängen ist Überbelastung ein chronisches Problem – teils scheint es, als ob Dozenten und Dozentinnen einfach keinen Einblick in den Alltag bzw. das Leben der Studierenden (Nebenjobs, andere Seminare und Prüfungen, Bedürfnis nach Freizeit) haben und diesen deswegen einen größeren Workload zumuten, als zu bewältigen ist, was schnell Motivationsprobleme verursacht.
Hier gibt es drei Möglichkeiten, Abhilfe zu schaffen:

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Zeitmanagement
Ein gutes Zeitmanagement kann unglaublich hilfreich im Bewältigen von viel Arbeit sein. Mach dir am besten einen genauen Wochenplan, der beschreibt, wann was erledigt wird und halte dich möglichst an diesen. Für das Zeitmanagement im Studium gibt es mittlerweile viele hilfreiche Apps, die dir eine Menge Arbeit abnehmen und von denen wir später im Artikel einige vorstellen.

Das Gespräch suchen
Wenn es bei einem bestimmten Seminar oder Lehrenden mehreren Studierenden so geht, dass sie die Arbeitslast nicht bewältigen können, hat es auf jeden Fall Sinn, ein Gespräch zu suchen. Das sollte natürlich ruhig und geordnet ablaufen, es hilft niemandem, sich gegenseitig Vorwürfe an den Kopf zu werfen.

Weniger machen
Vermutlich ist es nicht in allen Studiengängen eine Option aber man sollte die Möglichkeit in Betracht ziehen, vielleicht einfach weniger Kurse zu absolvieren. Ein oder zwei Semester länger zu studieren, ist nicht das Ende der Welt, wenn es einem dafür auf Dauer besser geht und man Motivationsprobleme abmildern kann.

Eine echte Auszeit nehmen

Pausen sind selbstverständlich auch extrem wichtig, um mit Arbeitsbelastungen umgehen zu können. Und unserer Ansicht nach zählt ein Bier abends mit Freunden da nur bedingt. Im besten Fall sollte man regelmäßig versuchen, wirklich weg zu kommen.

Das muss auf keinen Fall eine Fernreise sein, schon ein Wochenendausflug, einfach in eine andere Stadt oder für eine Wanderung, kann helfen, den Kopf wirklich frei zu kriegen.
Eine „echte Auszeit“ ist also eine, bei der man sich wirklich für eine Weile, mindestens 48 Stunden, komplett von den Stress Faktoren entfernt.

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Kein Interesse am Thema

Ein total langweiliges Thema kann natürlich auch die Selbstmotivation stören und leider wird wohl jeder in seinem Studium mit Dingen konfrontiert, die einem uninteressant vorkommen. Es lässt sich wahrscheinlich nicht komplett umgehen, sich auch mit solchen Themen zu befassen, man kann aber versuchen, es sich etwas leichter zu machen.

Gute Verteilung
Wenn man in einem relativ freien Studiengang ist, kann man versuchen, die „langweiligen“ Themen so zu verteilen, dass insgesamt jedes Semester die spannenden Sachen überwiegen.

Interesse entwickeln
Auch das kann klappen. Statt sich einem Thema von Anfang an zu versperren, sollte man ein wenig eigene Recherche betreiben und kann so vielleicht herausfinden, dass das Thema gar nicht so trocken ist oder zumindest in einem direkten Zusammenhang zu interessanteren Themen steht.

Und naja…
Es gibt auf jeden Fall schlimmere Aspekte, die einem die Motivation rauben können. Im Zweifelsfall würden wir also sagen, bringt es einfach hinter Euch.

Perspektiven entwickeln – Projekte starten, aktiv werden

Nicht für jeden reicht das Studium um des Studiums Willen. Grade bei sehr theoretischen Studiengängen fallen viele Studierende in ein Motivationsloch, da einfach die Praxis fehlt. Wir würden dir hier ganz generell empfehlen, aktiv zu werden. Und das muss gar nicht unbedingt im Zusammenhang mit dem Studium stehen.

Vor ehrenamtlicher Arbeit über die Aktivität in einem Sportverein bis zur Organisation eines Kulturprojektes: es geht hier einfach darum, praktische Beschäftigungen zu finden, die sich nicht auf Lesen, Schreiben und Lernen beschränken.

Selbstzweifel und Ängste im Studium

Als erstes solltet ihr wissen, dass ihr nicht alleine seid, wenn ihr unter dem Druck im Studium leidet. Bereits 2012 fand eine Forsa Umfrage heraus, dass ganze 75% der Studierenden mit Nervosität und Unruhe durch Ängste im Studium zu kämpfen haben. Bei 25% gibt es sogar Phasen kompletter Verzweiflung. Deswegen ist es auch wichtig, mit anderen Studierenden über die Probleme von Leistungsdruck und Prüfungsangst zu sprechen und sich auch anderweitig Hilfe zu suchen.

Sich Hilfe suchen

Dieser Punkt steht bei den meisten Ratgebern aus irgendeinem Grund ganz am Ende. Dabei ist nach Hilfe fragen das absolut Beste, was man machen kann, will man Prüfungsangst und Stress überwinden.

Linktipp: Die Süddeutsche Zeitung hat sich 2010 in einem Artikel mit dem Phänomen der Überbelastung im Studium auseinandergesetzt.

Deswegen findet ihr in der folgenden Tabelle Anlaufstellen, die Hilfe in verschiedenen Lagen bieten – zudem kann man sich natürlich auch an die entsprechenden Stellen an der eigenen Universität wenden. Vom Fachschaftsrat des eigenen Studienganges bis zu an praktisch allen Unis verfügbaren psychologischen Beratungen.

Anlaufstelle Ausrichtung Kontakt
Telefonseelsorge Die Telefonseelsorge arbeitet mit professionell ausgebildeten Ehrenamtler:innen und man kann sich hier bei jeder Art von Problemen melden, um sich darüber auszutauschen. Tel:
0800 / 111 0 111
0800 / 111 0 222

Mail/Chat:
Nach einer anonymen Anmeldung kann man sich auch per Mail oder Chat an die Berater:innen wenden.
Das Deutsche Studentenwerk Der Verband der Studentenwerke hat unterschiedliche Hilfsangebote, die allen Studierenden offen stehen. Über diesen Link kannst du Ansprechpartner in deiner Umgebung finden:

Ansprechpartner Studentenwerke
An der Universität Fast jede Universität hat eine psychologische Beratungsstelle, an die man sich wegen Problemen im Studium aber auch im Leben außerhalb der Uni wenden kann. Die Kontaktdaten finden sich eigentlich immer auf der Website der jeweiligen Universität.

Vergleiche dich nicht

Im direkten Zusammenhang mit dem Wissen, dass es vielen so geht wie dir, steht auch, dass man sich nicht mit anderern vergleichen sollte. Oft hat man den Eindruck, bei den anderen läuft alles ganz einfach. Aber die eben erwähnte Statistik zeigt, dass dieser Eindruck trügt. Versuche also nicht deine Leistung und dich selbst mit deinen Kommilitonen zu vergleichen. Vor allem besteht die Gefahr, dass man sich so wiederholt um ein Erfolgserlebnis bringt, da es immer jemanden gibt, der noch besser abschneidet.

3 Psychologische Tricks

An dieser Stelle erklären wir kleine aber effektive Tricks, die in ganz akuten Stress- und Angstsituationen helfen können.

Den Kopf neu starten
Wenn man in einer Prüfung oder Klausur ein Blackout hat, kann es helfen, das Gehirn gewissermaßen zu rebooten. Keine Sorge – das erlernte Wissen ist nicht weg!

Dazu legt ihr den Stift einfach aus der Hand, lehnt euch zurück und atmet einige Male tief durch. Versucht vielleicht sogar kurz über etwas völlig anderes nachzudenken, etwa, was es heut Abend zu Essen gibt. So gebt ihr eurem Kopf die Gelegenheit, sich zu sammeln.

Autosuggestion
Unter Autosuggestion versteht man den Vorgang, bestimmte Gedanken im Kopf durch andere zu ersetzen – am besten natürlich negative durch positive. Diese Methode erfordert allerdings etwas Übung und Eingewöhnung.

So ersetzt man etwa „Ich verstehe das nicht, bin zu dumm für die Prüfung“ mit „Ich habe mein Studium bis hierher gemeistert und werde auch die Prüfung schaffen.“ Der Gedanke, der mut macht wird dabei wiederholt und verdrängt so den negativen Gedanken. Es kann auch helfen, die negativen Empfindungen sowie das positive Gegenstück aufzuschreiben.

Entspannungstechniken
Wenn ihr häufig in Stress- und Angstzustände geratet, ist es wahrscheinlich ratsam, euch mit bestimmten Entspannungstechniken auseinanderzusetzen. Diese Arbeiten zum Beispiel mit bestimmten Atemtechniken, wie die 4-7-8 Methode. Dabei atmet man 4 Sekunden ein, hält die Luft 7 Sekunden an und atmet anschließend durch den Mund langsam 8 Sekunden aus. Das Ganze wiederholt man 3 Mal.

Finanzielle Sorgen im Studium

Finanzen als Stressfaktor kennen vermutlich die allermeisten Studierenden. Wir haben an dieser Stelle einige Ratgeber und Empfehlungen zusammengetragen, die das Handhaben der Finanzen im Studium erleichtern können.

Das richtige Girokonto
Ein gutes und gratis Girokonto reduziert die finanzielle Belastung und sorgt für den nötigen Überblick.
Die besten gratis Girokonten für Studenten

Studienkredite
Natürlich müssen Kredite zurück gezahlt werden aber wenn man sich in einem finanziellen Engpass befindet, können sie dennoch das Leben erleichtern.
Kredite für Studenten

Haushalts- und Finanzapps
Es gibt eine ganze Reihe an nützlichen Apps, die einem das Verwalten der Finanzen erleichtern. Wir haben dazu einen ausführlichen Artikel mit Empfehlungen geschrieben.
Finanzapps

Wie motiviere ich mich?

Es gibt verschiedene Methoden der Selbstmotivation im Studium. Dabei kommt es auf den jeweiligen Lerntyp und auch auf die Gründe für das Tief an – wir haben hier psychologisch untermauerte und erwiesenermaßen hilfreiche Methoden und Ansätze zusammengetragen.

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Die ersten 5 Minuten

Ein relativ simpler Trick, der eigentlich nur dazu dient, sich selbst auszutricksen, ist die „5 Minuten Methode“. Oft ist das Problem, dass einem die Arbeit oder der Lernstoff wie ein riesiger Berg vorkommen. Deswegen empfehlen Psychologen, man solle sich einfach sagen, man arbeitet heute nur 5 Minuten.

So ist es viel leichter, sich dazu zu bewegen, sich erst einmal an den Schreibtisch zu setzen und damit ist der vielleicht schwierigste Schritt schon getan. Motivation entsteht hier durch ein kleines Erfolgserlebnis und in den meisten Fällen wird man dann auch noch weiterarbeiten, da es gar nicht so überwältigend ist, wie zuerst gedacht. Zudem hat man alleine schon durch diesen ersten Schritt ein kleines Erfolgserlebnis, das einen weiter antreiben kann.

Die Pomodore Technik

Eine recht bekannte und erwiesenermaßen extrem effektive Technik um besser zu lernen ist die Pomodore Technik, die mit Lernintervallen bzw. Zwischenzielen und Erfolgserlebnissen arbeitet.
Zunächst gibt es eine Vorbereitungsphase, die diese Technik erst richtig produktiv macht.

    1. Schreibe deine Aufgaben als Liste auf und lege Prioritäten für diese fest
    2. Versuche den Zeitaufwand für die Aufgaben einzuschätzen und teil sie in Unteraufgaben auf, wollten sie zu groß sein
    3. Versuche auch abzuschätzen, wie viele Intervalle du machen willst – ein Zyklus bzw. eine Lernphase dauert 2:25 Stunden

Der Ablauf funktioniert folgendermaßen:

  • Wähle eine Aufgabe.
  • Stelle einen Wecker auf 25 Minuten.
  • Bearbeite die Aufgabe bis der Wecker klingelt.
  • Hake dann die erledigte Aufgabe von der Liste ab.
  • Mache drei bis fünf Minuten Pause.
  • Wiederhole den Prozess.
  • Nach dem vierten Durchgang mache eine längere Pause von 20 bis 30 Minuten.

Die Pausen

Nicht nur allgemein im Studium, sondern auch ganz konkret beim Lernen ist es wichtig, sich Pausen zu nehmen und diese richtig zu nutzen. Etwa durch einen kleinen Spaziergang oder mit Entspannungstechniken. So kann etwa die oben beschriebene 4-7-8 Atemtechnik für schnelle Entspannung sorgen.

Ablenkung verhindern

Klar, es ist heute so leicht wie nie zuvor, sich abzulenken. Streamingdienste, Youtube und Social Media bieten eine gigantische Fülle an unterhaltsamem Material, dass man sich zu Gemüte führen kann, statt seine eigentlichen Aufgaben zu erledigen.

Die einfachste Methode, hiervon ein wenig Abstand zu bekommen, ist vermutlich die Bibliothek. Zwar gibt es hier auch Internet, aber wenn man umgeben ist von anderen, die arbeiten und wenn man insgesamt in einem Raum ist, der auf das Arbeiten ausgelegt ist, fällt die Motivation leichter.

Es gibt außerdem die Möglichkeit, sich temporär von Diensten wie Netflix und auch dem Gebrauch des Smartphones abzuschotten. Ein Beispiel ist „Offtime“. Hier werden das Handy und viele Funktionen für einen vorher festgelegten Zeitraum gesperrt.

Die Programme „Selfcontrol“ und „Freedom“ lassen dich bestimmte Websites für einen festgelegten Zeitraum sperren – so kannst du auch gleichzeitig genau festlegen, wie lange du lernen willst.

Struktur

Motivation und Konzentration profitieren ungemein von einer klaren Struktur für Lern- und Prüfungsphasen, das hat sich immer wieder in Studien gezeigt und es ist ja auch naheliegend. Eine gute Struktur sorgt dafür, dass Zwischenziele erreicht werden, wodurch immer wieder ein Erfolgserlebnis wartet, was die Motivation steigert.

Der Psychologe Daryl Bem fand übrigens heraus, dass Menschen, die auch im Alltag eine gewisse Ordnung befolgen im Durchschnitt bessere Noten an der Universität erhalten.

Wenn ich mir einen klaren zeitlichen Rahmen für die Phase stecke, in der ich lernen möchte, dann kann das Gehirn sich sozusagen darauf einstellen und „weiß“, dass jetzt Konzentration angesagt ist.

Es gibt auch eine große Menge an Apps und Software, die einem dabei helfen können, Studium und Alltag zu strukturieren, die wir unter „Hilfreiche Apps“ vorstellen.

Austausch und Miteinander

Wie hier schon erwähnt wurde, ist Kommunikation etwa bei Ängsten im Studium extrem wichtig. Eine groß angelegte Studie von 2017 von Dr. Ulrich Heublein identifiziert als wichtigsten Faktor für den Abbruch eines Studiums fehlenden Austausch mit Kommilitonen und Lehrenden.

Man lernt hier einfach, dass jeder mal ein Motivationstief hat und man kann sich vor allem auch von der Motivation anderer mitziehen lassen. Wenn man etwa zusammen lernt und arbeitet, sind die Chancen sehr viel größer, dass einer aus der Gruppe motiviert ist und so auch die anderen antreibt.

Um diesen Aspekt des Studiums zu nutzen, macht es Sinn, Arbeitsgruppen und Lerngruppen mit Kommilitonen zu bilden oder sich über Lernplattformen wir zum Beispiel Uniturm.de auszutauschen.

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Externe Faktoren

Abschließend lassen Studien vermuten, dass es drei besonders wichtige externe Faktoren gibt, die sich auf unsere Motivation im Studium auswirken.

Schlaf

Guter Schlaf ist absolut entscheidend für unsere Konzentration, Laune und Gesundheit. Ihr solltet also auf jeden Fall darauf achten, keinen Schlafmangel entstehen zu lassen – wer drei Nächte durchlernt, wird sich vermutlich nichts mehr von dem Lernstoff merken können.

Linktipp: Auf dieser Seite hat unsere Redaktion wichtige Erkenntnisse und Tipps zum Thema Schlaf zusammengetragen: Tipps zum Einschlafen

Ernährung / Zuckermangel

Ernährung ist wichtig für die Konzentration und unser Energielevel. Man sollte also ganz generell auf eine ausgewogene Ernährung achten. Zudem lernt es sich nicht gut, wenn man hungrig ist und tatsächlich kann oft Zucker für einen kleinen Energieschub sorgen – am besten natürlich in Form von Obst oder anderer vitaminreicher Nahrung.

Linktipp: Auf dieser Seite haben unsere Redakteure einen umfangreichen Leitfaden zum Thema geschrieben: Gesunde Ernährung

Entscheidungsflut

Entscheidungen sind eine der anstrengendsten Tätigkeiten für unser Gehirn. Natürlich ist das einfacher gesagt als getan, aber wenn es sich irgendwie machen lässt, sollte man keine große Entscheidungsfrage im Hinterkopf haben, wenn man versucht zu lernen.

Hilfreiche Apps

Taskcoach (Windows/Android)
Taskcoach ist eine open source Software und völlig kostenfrei. Zwar ist die Oberfläche mehr als altbacken, das tut der Funktionalität aber keinen Abbruch.
• Aufgaben und Unteraufgaben erstellen, bearbeiten und abhaken
• Prioritäten, Beschreibungen und Fristen einstellen
• Zeit, die für Aufgaben gebraucht wird, nachverfolgen
• Und mehr…

Zur App

RememberTheMilk (Auf allen Plattformen verfügbar)
Diese Anwendung erinnert einen über multiple Plattformen an Aufgaben und Termine, was auch eine der größten Besonderheiten ausmacht. Man kann der App erlauben, einen per Mail, SMS, Twitter etc. an wichtige Dinge zu erinnern.
• Sehr übersichtlich
• Viele Möglichkeiten, Aufgaben zu organisieren
• Aufhaben und Unteraufgaben aufteilen
• Volle Version kostet 39,99 im Jahr

Zur App

Learnstage Planer Free (Andoid)
Im Gegensatz zu den anderen Apps auf dieser Liste ist Learnstage konkret auf das Studium ausgerichtet. Eine ähnliche Alternative für Apple ist zum Beispiel „Easy Study“.
• Komplett kostenlos
• Fächer und Klausuren verwalten
• Erstellen von Aufgabenplänen
• Gesamtübersicht mit Statistiken, abgeschlossenen Klausuren etc.

Zur App

Ein Wechsel ist nicht das Ende der Welt

Abschließend wollen wir noch dies sagen: Das Wechseln des Studienganges mag sich vielleicht wie der Verlust einiger Semester anfühlen, wenn man aber einfach kein Interesse mehr an dem aktuellen Studiengang entwickeln kann und die Motivation im Studium dauerhaft ausbleibt, sollte man um des eigenen Glückes Willen darüber nachdenken.

Und auch ein abgebrochenes Studium ist nicht das Ende der Welt, wenn es wirklich nicht anders geht. Wenn einen das Studieren einfach permanent unglücklich macht, sollte man sich nicht auf Kosten der seelischen Verfassung zwingen, den Abschluss zu erreichen. Ein abgeschlossenes Studium ist keine Voraussetzung für Erfolg oder ein glückliches Leben.

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