Die besten Girokonten für das Ausland

Wer ein Auslandssemester bzw. ein -praktikum plant oder viel verreist, sollte bei der Wahl des richtigen Kontos einiges beachten. Wir haben zusammengestellt, welche Banken die besten Girokonten für das Ausland anbieten.

Viele Studierende verbringen ein Semester im Ausland, absolvieren in anderen Staaten Praktika oder arbeiten dort eine Zeit lang. Bevor sie mit dieser Erfahrung starten, gibt es einiges zu organisieren. Die Bandbreite reicht von der Unterkunft bis zur Krankenversicherung (einen guten Auslandskrankenversicherungsvergleich für Studenten findet ihr bei Uniturm.de). Auch um ein geeignetes Girokonto für das Ausland sollten sich Studenten kümmern. Ansonsten fallen für das Geldabholen im Ausland sowie das bargeldlose Bezahlen hohe Gebühren an.

Die Kostenfalle meiden

Mit dem falschen Girokonto drohen bei einem längeren Auslandsaufenthalt enorme Kosten.

Ein Beispiel: Bei der Kreditkarte der Deutschen Bank zahlen Kunden für Geldabhebungen 2,5 % der jeweiligen Summe, jedoch immer mindestens 5,75 Euro. Bei Auszahlungen außerhalb der EU kommen bei einer fremden Währung weitere 1,75 % und mindestens 1,50 Euro hinzu. Auch das Bezahlen kann teuer werden. Nur innerhalb der Eurozone müssen Bankkunden keine Gebühren stemmen. In anderen Staaten verlangen viele Institute dagegen ein sogenanntes Auslandseinsatzentgelt. Bei der Deutschen Bank beträgt dieses 1,75 % der Umsätze und mindestens 1,50 Euro pro Bezahlvorgang. Es lässt sich leicht nachvollziehen, dass sich diese Gebühren über mehrere Monate zu erheblichen Ausgaben summieren können.

Deshalb gilt: Wer sich bisher nicht über diese Kostenpunkte informiert hat, sollte dringend im Preisverzeichnis seiner Bank nachsehen. Mit einem Girokonten Wechsel lässt sich vielfach ein beachtliches Einsparpotenzial realisieren, die Top-Anbieter fordern für das Abheben und Bezahlen nur wenig oder überhaupt nichts. Bei manchen Studenten Girokonten können Kunden mit ihrer Kreditkarte sogar an fast allen Automaten auf der gesamten Welt kostenlos Bargeld auszahlen lassen.

Gebührenfreies Girokonten für das Ausland bevorzugen

Neben diesen Gebühren speziell für den Auslandseinsatz interessieren weitere Kosten. Eine gute Bank zeichnet sich dadurch aus, dass sie auf die monatlichen Kontoführungsgebühren verzichtet. Es gibt drei Modelle: Manche bieten nur Studierenden bis zu einer gewissen Altersgrenze ein kostenloses Girokonto an. Bei anderen ist das Konto gratis, wenn die Inhaber jeden Monat einen bestimmten Mindestgeldeingang verzeichnen, etwa ein Gehalt über einer gewissen Grenze. Am besten eignet sich für Studenten die dritte Variante: bedingungslos kostenlose Studenten Girokonto Angebote. Auch bei diesem Aspekt können Kunden viel Geld sparen, vor allem bei Filialbanken zahlen sie im Jahr oftmals hohe zweistellige Beträge.

Gratis Kreditkarte und andere Leistungen

Insbesondere im Ausland erweist sich häufig eine Kreditkarte als sinnvoll. Mit ihr können Studierende an zahlreiche Automaten Geld abholen und in vielen Geschäften bezahlen. Außerhalb der Eurozone ist eine Kreditkarte von VISA oder MasterCard sogar unverzichtbar. Die EC-Karte lässt sich in manchen Staaten kaum einsetzen. Zudem fordern zum Beispiel viele US-amerikanische Hotelbetreiber und Mietwagenfirmen aus Sicherheitsgründen eine Kreditkarte. Deshalb sollten sich Studenten bei der Wahl des Girokontos auch dieser Thematik widmen.

Dabei gilt es zunächst einen Kreditkarten Vergleich zurate zu ziehen und zu eruieren, ob die Banken eine jährliche Grundgebühr erheben. Zweitens prüfen Institute vor der Kartenausgabe die Bonität. Sie sollten auch Studierenden eine Kreditkarte offerieren und nicht auf ein gewisses Mindesteinkommen bestehen. Drittens existieren verschiedene Arten an Kreditkarten. Die Abrechnung aller Umsätze kann ein Mal im Monat gesammelt erfolgen, was aber meist eine hohe Kreditwürdigkeit erfordert (Charge Card). Bei anderen Kreditkarten werden die Umsätze von der Bank direkt von dem mit der Kreditkarte verbundenen Girokonto abgebucht (Debit Card). Zudem gibt es Prepaid-Kreditkarten, bei denen Kunden zuvor Guthaben aufladen müssen. Da die Banken bei dieser Form kein Risiko eingehen, erhalten auch Menschen mit sehr schlechter Bonität diese Karten, beispielsweise mit einem negativen Schufa-Eintrag. Betroffene sollten sich bei der Recherche auf diese Variante konzentrieren.

Drei Top-Anbieter für Girokonten für das Ausland:

DKB:

plus-1 bedingungslos kostenloses Konto
plus-1 gratis VISA-Kreditkarte
plus-1 weltweit gebührenfrei Geld abheben
plus-1 Guthabenverzinsung auf dem Kreditkartenkonto

minus-1 1,75 % Gebühren beim Bezahlen in Fremdwährungen (entfällt für Aktivkunden)

Die DKB wirbt damit, dass Kunden weltweit über eine Million Bankautomaten mit der Kreditkarte kostenlos nutzen können. Eine Besonderheit stellen die Zinsen für das VISA-Guthaben dar. Zudem bietet das Institut für Studierende eine spezielle Kreditkarte, die zugleich als ISIC-Studentenausweis fungiert. Mit diesem Ausweis profitieren Studenten von zahlreichen Rabatten.

Zum Angebot

Comdirect:

plus-1 ohne Mindestgeldeingang dauerhaft keine Kontoführungsgebühren
plus-1 kostenlose VISA-Kreditkarte
plus-1 weltweit gratis Bargeld auszahlen lassen
plus-1 Bei der Nutzung der Girocard liegt das Auslandseinsatzentgelt für das Bezahlen außerhalb der Eurozone bei nur 1 % des Umsatzes (Mindestgebühr 0,77 Cent)

minus-1 In Deutschland ist das kostenlose Abholen an rund 9.000 Automaten möglich und damit an weniger Stellen als bei der DKB und der ING-DiBa.

Auch Comdirect offeriert Kunden ein kostenloses Konto und eine gebührenfreie Kreditkarte. Bei größeren Beträgen sparen Studierende zudem beim Bezahlen in Fremdwährungen. Bei einem Umsatz von 100 Euro fallen zum Beispiel nur Gebühren von einem Euro an.

Zum Angebot

ING-DiBa:

plus-1 kostenlose Kontoführung für alle
plus-1 kostenfreie VISA-Card
plus-1 gratis Nutzung von vielen Geldautomaten plus gebührenfreies Bezahlen in der Eurozone mit der Kreditkarte

minus-1 Auslandseinsatzentgelt und Wechselkursgebühr beim Bezahlen und Geldabholen im Ausland, 1,75 % der Summe

Die Direktbank wirbt mit einem speziellen Studentenkonto, das sich durch mehrere Vorteile auszeichnet: Dazu zählen attraktive Prämien bei der Kontoeröffnung. Zudem bietet das Institut als eine der wenigen Banken Studenten einen Dispokredit bis zur Höhe von 500 Euro an. Das Studentenkonto wandelt sich nach Ende des Studiums in ein gewöhnliches Girokonto um, für das Kunden bedingungslos nichts zahlen müssen.

Zum Angebot

Bildquelle: Vielen Dank an stux für das Bild ( © stux / pixabay.com)

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