revolut erfahrungen

Revolut – Das beste Banking für unterwegs?

Revolut ist das wahrscheinlich modernste Bankingprodukt am Finanzmarkt und richtet sich voll und ganz auf eine Generation aus, die mobil lebt, international arbeitet und seine Bankgeschäfte unterwegs erledigen will.

Revolut gibt es bereits seit 2014, das Unternehmen kommt aber jetzt erst richtig in Deutschland an. Das liegt vor allem daran, dass das Herzstück des Kontos, die Revolut App, bislang nur in englischer Sprache verfügbar war. Mittlerweile gibt es allerdings Website sowie App auf Deutsch.

Hinweis: Wir schreiben hier in erster Linie über die Standard Variante des Kontos, die ohne monatliche Gebühren auskommt. Die Premium und Metal Varianten kosten 7,99 und 13,99 Euro im Monat und bieten zusätzliche Leistungen, auch ein Business Modell steht zur Verfügung, das vor allem für Selbstständige und Startups gedacht ist.

Keine Probleme mit Fremdwährungen mehr

Eines der wahrscheinlich interessantesten Features von Revolut ist, dass man überall zahlt und bezahlt wird, als wäre man zu Hause. Denn Revolut rechnet eigenständig Währungen um und sucht die besten Wechselkurse heraus. Zudem können bis zu 6.000 Euro ohne versteckte Gebühren in 30 Währungen umgetauscht werden. Ist der Betrag höher als 6.000 Euro werden Gebühren in Höhe von 0,5% erhoben.

International können Ausgaben zu Interbank-Wechselkursen in über 150 Währungen getätigt werden.

Die Abhebung von Bargeld ist im Standard Modell bis zu 200 Euro pro Monat kostenlos, danach entstehen Gebühren von 2% auf zusätzliche Abhebungen.
Bei Revolut eröffnet man außerdem direkt zwei statt nur einem Girokonto, eines in England und ein Europäisches. Dadurch gibt es auch keine Probleme mit Zahlungen in Pfund.

Revolut Haushaltsplanung

Die Revolut App dient darüber hinaus nicht nur als Banking App, sondern liefert zusätzliche Funktionen, die die Haushalts- und Finanzplanung erleichtern sollen. Nützliche Funktionen sind unter anderem:

  • Ein integrierter Budgetplaner, der dabei hilft, monatliche Ausgaben im Blick zu behalten und zu kontrollieren
  • Grafische Darstellungen aller Ausgaben und Einnahmen, um den Überblick über die private Finanzsituation noch einfacher und angenehmer zu gestalten
  • Revolut „Perks“, durch welche man Rabatte und Belohnungen für täglich Einkäufe erhält
  • „Vaults“, die dabei helfen, Geld für besondere Anschaffungen zu sparen – so kann man etwa einstellen, dass automatisch Wechselgeld aufgerundet und zur Seite gelegt wird
  • Die Möglichkeit eine Handyversicherung ab einem Pfund (1,20 Euro) im Monat abzuschließen
  • Die Möglichkeit einer Reisekrankenversicherung für 1,20 Euro pro Tag

Die Revolut Kreditkarte

Revolut KreditkarteDie Revolut Kreditkarte funktioniert nach dem Prinzip einer Prepaid Karte. Das heißt, man überweist Geld vom Revolut Konto auf die Karte und kann anschließend frei über den aufgeladenen Betrag verfügen.

Die Karte muss zunächst über die App bestellt werden und es fällt lediglich eine Liefergebühr von 5,99 Euro an, ansonsten ist die erste Karte kostenlos. Ein negativer Punkt ist hier, dass man sich nicht aussuchen kann, ob man eine Master- oder Visakarte bekommt, dies wir abhängig vom eigenen Standort entschieden.

Auch eine virtuelle Karte lässt sich umsonst bestellen, mit der man sicher bei verschiedenen Online Anbieteren bezahlen kann.

Aktienhandel

Revolut bietet außerdem Funktionen für den Handel mit Aktien und Dividenden, dazu muss zunächst ein gewöhnliches Revolut Konto und anschließend ein Trading Konto eröffnet werden. Zurzeit werden dabei ausschließlich allgemeine Investmentkonten unterstützt.

Dabei gibt es weder Ein- noch Auszahlungsgebühren des Trading-Guthabens und der Prozess lässt sich über die App verwalten.

Kryptowährungen

Das Unternehmen versucht auch, den Spagat zwischen „altem“ und „neuem“ Geld zu überbrücken und ermöglicht über seine App den Handel mit 5 verschiedenen Kryptowährungen. Gekauft, verkauft und gehalten werden können:

  • Bitcoin
  • Litecoin
  • Ether
  • Bitcoin Cash
  • XRP

Kontoeröffnung

Der Prozess der Kontoeröffnung bei Revolut ist extrem einfach. Zunächst muss die App heruntergeladen und installiert werden. Anschließend registriert man sich mithilfe seiner Mobilfunknummer. Nach diesem Schritt bekommt man bereits die persönliche Kreditkartennummer angezeigt, die man benötigt, um Geld auf sein Revolut Konto zu überweisen. Jetzt muss man nur noch die Revolut Karte beantragen, die innerhalb von einigen Tagen eintrifft.

Zum Anbieter

FAQ

Wer steckt hinter Revolut?

Bei Revolut handelt es sich um ein Startup in London, das 2014 gegründet wurde. Die drei Köpfe hinter dem Unternehmen sind Nikolay Storonsky, Vlad Yatsenko und Tom Reay, allesamt Unternehmer und Entwickler, die bereits zuvor für erfolgreiche Startups oder Finanzanbieter gearbeitet haben.

Hat Revolut eine Banklizenz?

Ja, seit 2018 hat das Unternehmen eine durch die litauische Bankenaufsicht ausgestellte Banklizenz.

Wo kann ich mit Revolut Geld abheben?

Im Prinzip kann man an sämtlichen Automaten im In- und Ausland Geld abheben, die Master- oder Visacard unterstützen. Dabei muss man allerdings auf etwaige Gebühren achten und sollte zum Beispiel mit der Mastercard nur an Automaten abheben, auf denen auch das Symbol von Mastercard angebracht ist.

Kritik an Revolut: Revolut hatte in der Vergangenheit – ähnlich wie etwa N26 – vor allem mit Kritik wegen des Kundenservice bzw. Kundensupport zu kämpfen. Hier gibt es leider weder Möglichkeiten zum Email Kontakt, noch eine Hotline. Man kann den Anbieter lediglich über eine Chatfunktion in der App oder über die Social Media Plattformen Facebook und Twitter erreichen.

Teilweise soll es auch Probleme mit eingefrorenen Konten geben, die zur Überprüfung von Geld Ein- und Ausgängen gesperrt wurden.

Über diese Punkte sollte man sich bewusst sein, bevor man ein Konto bei Revolut eröffnet.

Bildquelle: Danke an Free-Photos@pixabay

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.